Über mich

Werdegang

Wie schon meine Vorfahren, die Muchenberger aus dem Muchenland im Schwarzwald, welche Glaser und Glockengiesser waren, darf ich mein Leben seit meiner Kindheit, in ganzheitlicher Kreativität leben.


Ich bin in einer sehr kreativen Familie aufgewachsen. Farben, Formen und Musik waren in jeglicher Vielfalt im Alltag voll und ganz integriert.


Kreativität heisst für mich nicht nur in den Künsten kreativ zu leben und zu arbeiten, sondern auch im Alltag. Ich habe eine Mutter, die mir nie Kreativität aufgedrängt hat, mich auch nicht unter Druck gesetzt hat, in der Form der Kreativität, die als Produkt auf irgendeine Art was darstellen musste oder sollte.


So lernte ich die richtige Kreativität, ohne Grenzen mit viel Freiraum, und Unterstützung mich ausleben zu können. Ich klebte, malte, modellierte, strickte jegliche Ideen, von mir. Ich hatte das Glück, dass mein Vater in der Cilander AG als Chemiker arbeitete und so fehlte es mir nie an bunten Stoffresten.


Ich interessierte mich für alle Arten von Handwerk, überall wo Handwerk gelebt wurde fühlte ich mich sehr wohl. Alles was andersartig war, zog mich förmlich an. So durfte ich als Kind auch die Welt der behinderten Menschen kennenlernen, und verbrachte oft meine freie Zeit mit ihnen.


Meine Jugendzeit war mit verschiedenen Aktivitäten ausgefüllt. Ich spielte in einer Blues Band mit, machte Theater und Clownkurse, besuchte Musikstunden in Trommeln von Bongo und Djembe und sang in verschiedenen Chören mit.


1975 besuchte ich den Vorkurs der Kunstgewerbe Schule in St.Gallen für mich war schnell klar was ich lernen wollte, so machte ich mich auf den Weg den Beruf des Töpfers zu erlernen. Ich ging Vorfeld schon in meinen Schulferien in Töpfereien arbeiten und so hatte ich gute Chancen auf eine Lehrstelle als Töpferin. Berufsbegleitend konnte ich 3 Jahre die Kunstgewerbeschule in Zürich besuchen.


1976 1979 Lehre als Töpferin bei Hans Schwendener in Räfis/ Buchs


1979 nach Abschluss und Diplom machte ich mich auf den Weg als gelernte Töpferin in verschiedenen Töpfereien in Allaman VD bei Monique Duplain, danach nach England Cornwell und Ile of Waith. So lernte ich verschiedene Techniken dazu und hatte einen spannenden Einblick in die verschiedenen Kulturen.


1980 kam ich nach Appenzell und fand eine Anstellung in der Töpferei Rohner, wo ich dann vier Jahre arbeitete.


1984 machte ich mich dann selbstständig.


1986 2001 hatte ich mein Atelier und Laden im Kulturzentrum Ziegelhütte in Appenzell, wo ich mich mit dem alten Handwerk sehr verbunden fühlte. Während diesen Jahren hatte ich die Möglichkeit, unter der Leitung von Herrn Walter Regli (Initiator und Leiter des Kulturzentrums Appenzell), mitzuhelfen.


2002 wechselte ich den Standort meiner Töpferei und bekam die Chance einen Teil der alten Hofersäge selber umzubauen.
Die Hofersäge gehört Daniel Fässler Landamann von Appenzell und befindet sich mitten im Dorf von Appenzell. An einem Ort so lauschig und schön, angrenzend an die Sitter.